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Das HoPla-Kinderhaus

Im HoPla-Kinderhaus des Studierendenwerks Kassel direkt auf dem Campus Nord werden Kinder von Studierenden, Beschäftigten der Universität Kassel und Eltern aus dem Stadtteil betreut.  

Informationsnachmittage für Eltern

Sie möchten sich das HoPla-Kinderhaus anschauen und Antworten auf Ihre Fragen bekommen? Dann kommen Sie zu unseren Informationsnachmittagen für Eltern. Wir bitten Sie herzlich, sich für diese Termine anzumelden und Ihr Kind bzw. Ihre Kinder ausnahmsweise nicht mitzubringen.

Es gibt viel zu besprechen, sowohl für Sie als auch für die anderen Eltern, die an den Veranstaltungen teilnehmen. Das kann für Kinder sehr anstrengend werden. Damit aber auch die Kinder sich das HoPla-Kinderhaus anschauen können, bieten wir für sie extra Schnuppertage an.

  • Info-Nachmittage 2020: Mittwoch, 28. Oktober, jeweils von 15.30 bis 16.30 Uhr. Der für den 25. März geplante Termin muss angesichts der Corona-Krise leider entfallen. Sobald wir einen Ersatztermin anbieten können, veröffentlichen wir ihn hier.
  • Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, melden Sie sich deswegen bitte unbedingt vorher per E-Mail an: hoplakinder((at))studierendenwerk.uni-kassel.de

 

So finden Sie zu uns
Von der Gottschalkstraße aus biegen Sie neben dem Café Nordpol (Gottschalkstraße 12) in den Hinterhof und folgen der Feuerwehrzufahrt links entlang des Gebäudes direkt zum Haupteingang des HoPla-Kinderhauses.

Grundsätzliches

Im HoPla-Kinderhaus gibt es

  • 3 Krippengruppen für je zehn Kinder im Alter von 1-3 Jahren
  • 2  Kindergartengruppen für je 21 Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt

Die Kinder werden von drei pädagogischen Fachkräften pro Gruppe familienergänzend betreut. Hinzu kommen erfahrene studentische Aushilfskräfte, Jahrespraktikantinnen und -praktikanten sowie junge Menschen im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahrs (FSJ), die das pädagogische Team unterstützen.

 

Kindgerechte Mahlzeiten werden extra für das HoPla-Kinderhaus in der Zentralmensa zubereitet und von dort geliefert. Der Grüne Bote bringt wöchentlich ökologisch angebautes Obst und Gemüse und ergänzt damit das Verpflegungsangebot im Nachmittagsbereich.

Konzept

Pädagogisches Konzept
Im  HoPla-Kinderhaus entdecken, erkunden und begreifen Kinder ihre Welt. Wir begleiten und fördern sie in ihrem Selbstbildungsprozess und nehmen sie mit ihren Bedürfnissen, Interessen, Gefühlen und Problemen ernst. Wir wollen jedes Kind seinem Alter entsprechend dazu befähigen, im Einklang mit geltenden gesellschaftlichen Normen und Werten für sein Wohlergehen sorgen zu können.

Interkulturelle Arbeit und Sprachentwicklung sind wesentliche Bestandteile der pädagogischen Arbeit. Seit dem 01.03.2017 wird die Einrichtung durch das Bundesprogramm "Sprach-Kita: weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Indem wir offen arbeiten, finden die Kinder im HoPla-Kinderhaus sowohl räumliche als auch zeitliche Freiräume für ihre Interessen, Fähigkeiten, Bedürfnisse, Stimmungen und Wünsche. Sie können sich ebenso zurückziehen zum individuellen und kreativen Spiel wie sie ihren Tagesablauf zeitlich und inhaltlich selbst mitgestalten dürfen. Ihre Partizipation nimmt im Alltag einen großen Stellenwert ein. Die Kinder lernen paritätisch und gleichberechtigt mitzuentscheiden, welchen Themen sie sich zuwenden wollen, und übernehmen Schritt für Schritt Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess. Indem sie sich sowohl mit Erwachsenen als auch mit anderen Kindern in ihrem Vorhaben abstimmen müssen, stehen die Kinder immer im Kontakt miteinander, lernen voneinander und üben sich in ihrer sozialen Kompetenz.

In unseren pädagogischen Angeboten arbeiten wir nach dem Situationsansatz, stellen die individuellen Stärken der Kinder in den Mittelpunkt und knüpfen an ihre natürliche Neugier und persönlichen Interessen an.

Auch in der offenen Arbeit werden in den Tagesablauf der Kinder Rituale eingebaut, die vor allem den Kleinsten die nötige Orientierung bieten und denen sie freudig entgegensehen. Die morgendliche Begrüßung und die Ankunft der Kinder finden ebenso in der jeweils eigenen Gruppe statt wie die Mahl- oder gegebenenfalls Schlafzeiten. Vor allem die Krippengruppen betrachten wir als sogenannte „Nestgruppen“, bei denen wir die Beziehungsarbeit in den Vordergrund stellen, dem Tagesablauf mehr Strukturen verleihen und den Bewegungs- und Entscheidungsfreiraum für die Kinder besonders behutsam erweitern.

Mit den Eltern möchten wir eine enge Erziehungspartnerschaft eingehen und sie eng in die pädagogische Arbeit einbeziehen. Wir informieren die Eltern stets über das Geschehen im HoPla-Kinderhaus und tauschen uns regelmäßig über die Entwicklung ihres Kindes aus. Dazu nutzen wir auch die Portfolioarbeit und regelmäßige Entwicklungsgespräche.

Eingewöhnung
Die Eingewöhnung gestalten wir bindungsorientiert nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell. In den ersten ein bis drei Wochen werden die Kinder von einem Elternteil in die Einrichtung begleitet und steht dem Kind als „sichere Basis“ im Hintergrund zur Verfügung. Schritt für Schritt übernimmt die Bezugserzieherin bzw. der Bezugserzieher diese Aufgabe. Die Eingewöhnungszeit ist beendet, wenn das Kind eine tragfähige Beziehung zur Erzieherin bzw. dem Erzieher aufgebaut hat und bei Bedarf von ihr/ihm getröstet werden kann.  Denn erst durch eine zuverlässige Bindung zur Erzieherin beziehungsweise zum Erzieher kann das Kind die Welt und vor allem die neue Umgebung „Kinderhaus“ erforschen und Erfahrungen sammeln. 

Qualitätskriterien

  • Systematische Entwicklungsbeobachtung und -dokumentation
  • Regelmäßiger kollegialer Austausch, Reflexion und Supervision
  • Fortbildungskonzept
  • Elternbefragung / Evaluation
  • Fortlaufende Erarbeitung/Erweiterung der pädagogischen Konzeption

Vernetzung
Auch nach außen ist das Kinderhaus offen und baut Kooperationen innerhalb des Studierendenwerks sowie zu anderen Beratungsstellen, Ämtern und kulturellen Einrichtungen auf. Besonders eng arbeiten wir mit den hochschulnahen Einrichtungen, vor allem etablierten Elterninitiativen, sowie den verschiedenen Abteilungen und Fachbereichen der Universität  Kassel zusammen.

Räume

Eingangsebene
Im oberen Bereich befindet sich der Eingang mit einem großzügigen Foyer und angeschlossenem Elterntreff. Hier können sich Eltern und Besucher über die Aktivitäten im Kinderhaus informieren, hier ist Raum für Gespräch und Verabredungen. Vom Eingang aus gelangt man zum Büro der Leitung, zur Garderobe und von da aus in den Spielflur, der alle Räume miteinander verbindet und durch den kleinen Innenhof das Gebäude mit natürlichem Tageslicht versorgt wird. Auch die Gruppenräume der Elementargruppe sowie der altersgemischten Gruppe sind mit großen Fensterflächen, Blick in den Garten und einem kleinen Balkon ausgestattet. An den Gruppenraum der altersgemischten Gruppe schließt ein Schlafraum an, der außerhalb der Schlafenszeiten auch als Rückzugsort für die unter Dreijährigen in der Gruppe dienen kann. Für alle Kinder im Haus stehen in dieser Etage ein Kreativraum sowie ein Bewegungsraum zur freien Verfügung. Die beiden Gruppen dieser Etage teilen sich einen Sanitärbereich. Der Besprechungs- und Sozialraum des pädagogischen Personals befindet sich direkt neben dem Büro der Leitung. Eine zusätzliche interne Treppe verbindet die beiden Etagen miteinander.

Gartenebene
Über die Treppen oder Fahrstuhl gelangt man in den unteren Bereich des Hauses. Hier sind die drei Krippengruppenräume mit jeweils ca. 60 qm großen Gruppenraum angesiedelt. Über die Garderobe und den Spielflur gelangt man ebenso zu den jeweiligen Schlafräumen der Gruppen,  dem Sanitärbereich sowie separatem Wickelraum. In der großen Küche wird das Essen auf die Gruppen verteilt. Zusätzlich hält die Gartenebene ein Personalbüro, einen Ruheraum als Rückzugsort z.B. für vertrauliche Gespräche sowie ausreichend Lagerflächen bereit. In dieser Etage befindet sich sowohl der Zugang zum Innenhof als auch zum Außengelände. An das Gebäude schließt ein großzügiges, naturnah gestaltetes Außengelände an, welches den unterschiedlichen Altersklassen anregende Bewegungs- und Spielangebote sowie spannende Abenteuer bietet. 

Öffnungszeiten und Kosten

Das HoPla-Kinderhaus ist montags bis freitags von 7.30 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Während drei Wochen in den Schulsommer- bzw. Semesterferien, zwischen Weihnachten und Neujahr sowie an einzelnen pädagogischen Tagen zur Fortbildung des Teams bleibt die Einrichtung geschlossen.

Die Betreuungskosten orientieren sich an den entsprechenden Beträgen kommunaler Einrichtungen. Eine Kostenübernahme kann bei der örtlichen Jugendhilfe beantragt werden.

 

BetreuungsentgelteUnter drei Jahre alte KinderAb drei Jahre
alte Kinder
Halbtags mit Mittagessen (8.30-13 Uhr)134 Euro/Monatbeitragsfrei
Ganztags mit Mittagessen (8.30-16.30 Uhr)214 Euro/Monat

48 Euro/Monat

Frühdienst (7.30-8.30 Uhr)20 Euro/Monat20 Euro/Monat

Spätdienst (16.30-17 Uhr)10 Euro/Monat10 Euro/Monat
Verpflegungsentgelt58 Euro58 Euro


Angaben ohne Gewähr. Preisänderungen sind möglich.

Aufnahme-Antrag

Das HoPla-Kinderhaus nimmt Kinder von Studierenden und Beschäftigten der Universität Kassel sowie anderen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Kassel, die hier ihren ersten Wohnsitz haben, auf. Über die Aufnahme entscheidet der Träger unabhängig von Nationalität oder religiöser Weltanschauung der Antragsteller.

Wenn Sie ihr Kind im HoPla-Kinderhaus betreuen lassen möchten, stellen Sie einen Aufnahmeantrag, in dem Sie unten stehendes PDF-Formular ausfüllen und entweder eingescannt

Aufnahme-Antrag (PDF zum Download)

 

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