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Corona / Covid 19 - So erreichen Sie uns jetzt

  • #offenesohr-Telefonsprechzeit: T. ‪0561 804 2800,
    Montag, 13-14 Uhr, Donnerstag, 11-12 Uhr.

Psychologische Beratung

Die Psychologische Beratungsstelle (PBS) des Studierendenwerks ist ein Angebot für Studierende und Angehörige der Universität Kassel. In Beratungsgesprächen werden Rat Suchende bei der Bewältigung ihrer psychischen Krisen unterstützt.

Anmeldung

  • Die Beratung ist kostenlos
  • Auskünfte können telefonisch erfolgen
  • Bei der Anmeldung zur Beratung werden Gesprächstermine persönlich vereinbart
  • Für die offene Sprechstunde (Mo. und Do.) bedarf es keiner Voranmeldung
  • Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.

 

 

Wann psychologische Beratung?

Verunsicherungen, Orientierungslosigkeit, psychische Probleme während des Studiums sind nichts Außergewöhnliches.

Diese Probleme treten häufig in so genannten Schwellen-Situationen des Studiums auf wie: Studienbeginn, Fachwechsel, drohender Studienabbruch, Prüfung, Studierende, Übergang in den Beruf.
Oft äußern sich diese Schwierigkeiten in Kontakt-Problemen, Lernschwierigkeiten, Prüfungsangst, Partnerproblemen, depressiven Verstimmungen, psychosomatischen Beschwerden, Selbstwertproblemen, Angstproblemen, mitunter auch in schweren psychischen Krisen. Auch psychische Probleme, die schon lange existieren, können das Studium beeinträchtigen.

 

Wer kann zu uns kommen?

Alle, die Schwierigkeiten während der Zeit des Studiums und mit dem Studium haben.

  • Bei Arbeitsschwierigkeiten und Prüfungsängsten
  • Überlastungsgefühl und/oder psychosomatischen Beschwerden
  • Unzufriedenheit in der augenblicklichen Lebenssituation
  • Umbrüche im eigenen Lebensentwurf
  • Zweifel bei der Studien- und Lebensplanung
  • Konflikt bei der Entscheidungsfindung
  • Unsicherheit in Beziehungen
  • Fragen zum Konsum legaler und illegaler Substanzen (auch Angehörigenberatung)

 

Was bieten wir an?

Wenden sich Studierende an die PBS, wird möglichst schnell das erste Beratungsgespräch vereinbart.
Üblicherweise dauern die Gespräche 50 Minuten.

Manchmal reichen wenige Gespräche, um die aktuelle Problematik besser verstehen und neue Handlungsspielräume zu eröffnen. Es kann sich in den Gesprächen auch ein Bedarf an längerfristiger therapeutischer Unterstützung herausstellen (z.B. Arbeitsstörungen und Prüfungsängste). Dann werden Rahmen und Ziele einer längeren Begleitung gemeinsam abgesteckt und vereinbart. Erscheint eine ambulante Psychotherapie sinnvoll, unterstützen wir die Suche nach einem geeigneten Therapieplatz.

Schnelle und gezielte Unterstützung in akuten Krisen dient der ersten Entlastung und verhindert die Entwicklung schwerwiegender Folgeerscheinungen und deren Chronifizierung.

Informationen über unser Angebot finden Sie auch im Flyer Immer ein offenes Ohr (PDF zum Download).

Rahmenbedingungen unserer Beratungsangebote

Jemandem etwas Persönliches anzuvertrauen erfordert nicht nur Vertrauen, sondern auch die Sicherheit, dass mit diesen Informationen sorgfältig umgegangen wird. Daher ist es uns wichtig, Sie darüber zu informieren, welche Rahmenbedingungen unserer Arbeit zugrunde liegen.

  • Schweigepflicht und Datenschutz Für die Organisation und Durchführung der Beratung in der PBS ist ein Team aus Therapeutinnen und Therapeuten sowie Sekretariatsmitarbeitenden zuständig. Alle in der PBS Arbeitenden unterliegen der Schweigepflicht. Ohne Ihr schriftliches Einverständnis wird keine andere Person oder Institution darüber informiert, dass Sie die PBS aufgesucht haben. Gleiches gilt für Inhalte von Beratungsgesprächen. Die Schweigepflicht gilt zum Beispiel gegenüber Ihren Angehörigen, Hochschulbeschäftigten, Ärztinnen / Ärzten oder anderen Therapeutinnen / Therapeuten. Sie sind außerdem nicht verpflichtet, gegenüber Dritten (z.B. einer Institution oder Krankenkasse) anzugeben, dass Sie unser Beratungsangebot wahrgenommen haben.

    Mit Ihrer schriftlichen Einwilligung können Sie uns von der Schweigepflicht entbinden. Dies ist zum Beispiel dann notwendig, wenn Sie eine Bescheinigung von uns an Ihrer Hochschule vorlegen möchten. Sie können die Entbindung von der Schweigepflicht jederzeit und ohne die Angabe von Gründen mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen.

    Sollte eine akute Selbst- oder Fremdgefährdung bestehen, die wir nicht abwenden können, müssen wir uns über die Schweigepflicht hinwegsetzen und gegebenenfalls Informationen an das Gesundheitsamt, die Polizei oder den Rettungsdienst weitergeben.
     
  • Kommunikation per E-Mail Anfragen per E-Mail und deren Inhalte werden vertraulich behandelt und unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht. Sie werden nicht an unbefugte Dritte weitergegeben. Es kann jedoch niemals ausgeschlossen werden, dass E-Mails auf dem Übertragungsweg durch Dritte eingesehen werden könnten. Daher halten wir die Kommunikation per E-Mail kurz und gehen darin nicht näher auf persönliche Inhalte ein. Wenn Sie per E-Mail Kontakt mit uns aufnehmen, geben Sie damit ihr Einverständnis, dass wir Ihnen auch per E-Mail antworten dürfen.

    Dokumentation der Beratungsgespräche Nach Abschluss der Beratung erstellen die psychologischen Beraterinnen oder Berater einen Abschlussbericht. Dieser wird unter einer Chiffrenummer abgelegt und sicher aufbewahrt. Dies dient auch Ihnen, wenn Sie nach längerer Zeit wieder einmal die Beratungsstelle aufsuchen. Nach zehn Jahren wird der Abschlussbericht vernichtet. Handschriftliche Aufzeichnungen, Kalendereinträge und E-Mails werden nach Abschluss der Beratung innerhalb von sechs Monaten vernichtet bzw. gelöscht.
     
  • Fragebögen Zu Beginn füllen Sie freiwillig einen Fragebogen am PC aus. Ihre Angaben helfen uns dabei, einen ersten Überblick über Ihre Lebenssituation und Ihr Anliegen zu bekommen, bevor die Beratung beginnt. Einen weiteren Fragebogen können Sie zum Ende der Beratung ausfüllen. Der Abschlussfragebogen gibt uns Feedback zum Beratungsprozess.
    In anonymisierter Form nutzen wir die Daten zu statistischen Zwecken. Dafür werten wir den Gesamtdatensatz aller Klientinnen und Klienten aus, ohne dass dabei eine persönliche Zuordnung der Angaben möglich ist. Sie können dieser Datenverarbeitung widersprechen.
     
  • Teamsitzung und Supervision Es finden regelmäßige Teamsitzungen statt, an denen alle psychotherapeutischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilnehmen. Wir nutzen diese Termine auch, um Beratungsprozesse in anonymisierter Form gemeinsam zu reflektieren. Zusätzlich nutzen wir externe Supervision, um unseren Blickwinkel in der Beratung zu erweitern. Die Supervisorin / der Supervisor ist vertraglich zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Eine Bitte an Sie Trotz der hohen Beratungsnachfrage möchten wir möglichst zeitnah Termine anbieten. Falls Sie einen vereinbarten Termin nicht wahrnehmen können, sagen Sie uns bitte so früh wie möglich Bescheid. Nur so können wir den freigewordenen Termin noch an eine andere Person vergeben.

Fragen Falls Sie Fragen zu den hier angesprochenen Themen haben, wenden Sie sich bitte direkt an unser Team.


Übersicht der Beratungsangebote

  • Offene Sprechstunde Die offene Sprechstunde findet zweimal wöchentlich statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. In der offenen Sprechstunde können Sie einen ersten unverbindlichen Kontakt herstellen und klären, ob die PBS für Sie die richtige Anlaufstelle ist. Wir informieren Sie über unsere Arbeit und Angebote der PBS oder nennen Ihnen die Kontaktdaten spezifischer Beratungsstellen oder niedergelassener Psychotherapeutinnen und -Therapeuten.
    Während der Corona-Pandemie erfolgt die offene Sprechstunde telefonisch.
     
  • Terminierte Einzelgespräche vor Ort, per Telefon oder Video Die Terminvereinbarung übernimmt das PBS-Sekretariat (Tel. 0561 804 2800). Sie bekommen so schnell wie möglich einen Termin, in der Regel maximal innerhalb von drei Wochen. Ein Gespräch dauert etwa 50 Minuten und je nach Bedarf sind bis zu zehn Gespräche möglich.
    Persönliche Beratungen vor Ort finden während der Corona-Pandemie nur bedingt statt.
    Die technische Verbindung für Video-Beratungen läuft über einen von uns beauftragten Videodienst-Anbieter, der besondere Sicherheitsanforderungen erfüllen muss. Der Videodienst-Anbieter gewährleistet, dass sämtliche Inhalte der Video-Sprechstunde während des gesamten Übertragungsprozesses nach dem aktuellen Stand der Technik Ende-zu-Ende verschlüsselt sind und von ihm weder eingesehen noch gespeichert werden. Damit ist sichergestellt, dass das, was Sie mit uns besprechen, auch vertraulich bleibt.
    Für die videogestützte Beratung erhalten Sie vorab eine gesonderte Einverständniserklärung per E-Mail.

 

Informationen zum Datenschutz

Kontaktdaten des Verantwortlichen
Studierendenwerk Kassel
Anstalt des öffentlichen Rechts
Universitätsplatz 1
34127 Kassel
Tel. 0561-804-2550
info((at))studierendenwerk.uni-kassel.de
www.studierendenwerk-kassel.de

 

Kontaktdaten der Datenschutzbeauftragten
Gabrijela Barzinmehr-Franic
Universitätsplatz 1
34127 Kassel
Tel. 0561-804-2782
datenschutz((at))studierendenwerk.uni-kassel.de

 

Verarbeitungszweck und Rechtsgrundlage Die Beratung der Studierenden, auch in gesundheitlicher und psychologischer Hinsicht, ist eine der gesetzlichen Aufgaben des Studierendenwerks.
Die erforderlichen Daten werden ausschließlich bei der / dem Betroffenen erhoben. Dazu gehören Name, Geburtsjahr, Nationalität, Kontaktdaten, Hochschule, Studienfach, Semesteranzahl, Anlass der Beratung, Datum und Anzahl der Beratungskontakte sowie die Angaben, die im Rahmen der Beratung mitgeteilt werden.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten dient grundsätzlich der Erfüllung unserer gesetzlichen Aufgaben entsprechend § 3 Gesetz über die Studentenwerke bei den Hochschulen des Landes Hessen.
Die Beratung wird im Rahmen einer Behandlungsvereinbarung durchgeführt; in diesem Fall besteht die Rechtsgrundlage in Art. 6 (1) a) ff. Abs. 2 lit. h DSGVO.  
Soweit wir für Beratungszwecke besondere Kategorien personenbezogener Daten (beispielsweise Gesundheitsdaten) verarbeiten, geschieht dies auf Grundlage Ihrer Einwilligung gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO, jedoch nur dann, wenn und soweit keine andere Rechtsgrundlage für die Verarbeitung gegeben ist.

 

Datenübermittlung Drittland oder internationale Organisation Eine Übermittlung von personenbezogenen Daten an ein Drittland oder eine internationale Organisation erfolgt nicht.

 

Dauer der Speicherung Ihre personenbezogenen Daten (E-Mails, Kalendereinträge, handschriftliche Notizen zu der Beratung) werden längstens für die Dauer von sechs Monaten gespeichert bzw. aufbewahrt und nach Ablauf dieser Frist datenschutzkonform gelöscht bzw. vernichtet. Ein Abschlussbericht wird mit einer Chiffre versehen abgelegt und zehn Jahre aufbewahrt (analog § 8 Abs. 4 der Berufsordnung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Hessen).

 

Betroffenenrechte

  • Recht auf Auskunft, Berichtigung oder Löschung sowie auf Einschränkung der Verarbeitung
  • Widerspruchsrecht gegen die Verarbeitung
  • Recht auf Datenübertragbarkeit
  • Recht auf Widerruf der Einwilligung
  • Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde

 

Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Postfach 3163
65021 Wiesbaden
Tel. +49 611 1408 - 0
Tel. +49 611 1408 - 900 / 901

 

Weiterverarbeitung für andere Zwecke Aufgabengemäße Verarbeitung von personenbezogenen Daten in anonymisierter Form für interne Verwaltungszwecke, beispielsweise für das Berichtswesen und die Revision, zur Qualitätssicherung und für statistische Zwecke, sowie zur Datensicherung. Auf Wunsch des / der Betroffenen können Bescheinigungen nach vorheriger Entbindung von der Schweigepflicht erstellt werden.

 

Literaturempfehlungen

Es gibt ein breites Spektrum an Literatur über Selbsthilfe bei psychischen Problemen. Wir haben für Sie eine Auswahl an Büchern zusammengestellt, die wir für hilfreich halten. Unsere Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll Ihnen dabei helfen, sich im „Dschungel“ zu orientieren.

Literatur zum Thema Selbsthilfe (PDF)

Weitere Anlaufstellen für Sie

 

In akuten Krisensituationen kann es sein, dass wir nicht schnell genug erreichbar sind. Dann können Sie sich an diese

wenden.

Es gibt eine Reihe von Beratungsangeboten an der Uni und in der Stadt, die Ihnen in schwierigen Lebenssituationen helfen können. Außer den hier aufgeführten kann es noch weitere geben:

 

Beratungsstellen an der Universität Kassel

 

Hochschulgemeinden

 

Beratungsstellen außerhalb der Universität Kassel

Diakonisches Werk Region Kassel Zentrum für Sucht: Alkohol/Medikamente, exzessiver Mediengebrauch und Glücksspiel:

  • Caritas: Ehe-, Familien- und Lebensberatung 
  • Kabera - Beratungsstelle für Essstörungen
  • FIF Info und Beratungsstelle nur für Frauen -  zu häuslicher Gewalt, Trennung/Scheidung, Sorge/Umgangsrecht, psychosoziale Beratung. Die Beratungen sind kostenpflichtig. Die Preise staffeln sich nach Einkommen. Im Bereich „Häusliche Gewalt“ sind die Beratungen für Frauen aus der Stadt Kassel kostenlos.

 

Selbsthilfegruppen

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